Bei Kramer & Duyvis wissen wir wie kaum ein anderer, dass eine effiziente Produktionslinie das Rückgrat Ihres Unternehmens ist. Mit mehr als 80 Jahren Erfahrung im Maschinenbau sehen wir täglich, wie die richtige Förderlösung den entscheidenden Unterschied machen kann.
Kurvenförderer sind häufig unverzichtbar – insbesondere in Produktionsanlagen mit komplexen Layouts oder dort, wo die Produktausrichtung von entscheidender Bedeutung ist. Doch wie stellen Sie sicher, dass diese Kurven nicht nur zuverlässig funktionieren, sondern auch zu einer längeren Lebensdauer Ihrer Anlagen und maximaler Sicherheit beitragen?
Auf Basis unserer technischen Richtlinien teilen wir gerne die wichtigsten Punkte, die bei der Auswahl und dem Einsatz von Kurvenförderern zu beachten sind.
Die 9 goldenen Regeln für Ihren Kurvenförderer
1. Den minimalen Außenradius berücksichtigen
Ein zu enger Radius führt zu erhöhtem Verschleiß. Für optimale Leistung empfehlen wir einen Außenradius von mindestens dem 2‑fachen der Bandbreite. Dies gewährleistet einen gleichmäßigen Materialfluss und reduziert die Belastung der Komponenten.
2. Geschwindigkeit und Zentrierung sind entscheidend
In Kurven wirken Zentrifugalkräfte auf das Produkt. Achten Sie darauf, dass das Produkt zentriert auf dem Band liegt, und begrenzen Sie die Geschwindigkeit in der Kurve, um ein Rutschen oder Kippen zu vermeiden.
3. Für sanfte Übergänge sorgen
Verwenden Sie Übergangsmodule für eine nahtlose Verbindung zwischen geraden Strecken und Kurven. Dies verbessert nicht nur den Produktfluss, sondern trägt auch zu einer sichereren Arbeitsumgebung bei.
4. Die richtige Bandspannung einstellen
Eine korrekt eingestellte Bandspannung ist essenziell – jedoch gilt: Zu viel Spannung ist schädlich. Eine überhöhte Spannung beschleunigt den Verschleiß verschiedener Komponenten. Die richtige Spannung verlängert die Lebensdauer des Systems.
5. Ihr Produkt kennen
Nicht jedes Produkt verhält sich in einer Kurve gleich. Prüfen Sie, ob Form, Steifigkeit und Hygieneanforderungen Ihres Produkts für den Kurventransport geeignet sind. Berücksichtigen Sie außerdem, dass sich die Produktausrichtung in der Kurve verändern kann.
Für diese Vielzahl an Situationen bieten wir unterschiedliche Lösungen – werfen Sie dazu einen Blick auf unser Sortiment.
6. Wartung und Hygiene berücksichtigen
Wählen Sie Materialien und Bandtypen, die Ihren Hygieneanforderungen entsprechen (z. B. in der Lebensmittelindustrie). Stellen Sie außerdem sicher, dass der Förderer gut zugänglich für Inspektion und Reinigung ist.
7. Seitenführungen bei Bedarf einsetzen
Kurvenförderer benötigen häufig erhöhte Ränder oder Seitenführungen, um das Produkt sicher auf dem Band zu halten. Achten Sie dabei auf ausreichend Spiel zwischen Produkt und Führung, um ein Verklemmen zu vermeiden.
8. Produktabmessungen mit der 50–75‑Regel berücksichtigen
Um Verstopfungen zu vermeiden, sollte das Förderband stets breiter sein als das Produkt. Eine bewährte Faustregel ist ein Abstand von 50 bis 75 mm zwischen Produkt und Außenradius. So lässt sich die erforderliche Mindestbandbreite einfach bestimmen.
9. Geschwindigkeitsunterschiede beachten
Wussten Sie, dass sich das Band am Außenradius schneller bewegt als am Innenradius? Für optimale Leistung sollte die nominale Bandgeschwindigkeit mit den geraden Förderstrecken vor und nach der Kurve übereinstimmen. Bei mehreren Produkten nebeneinander sollte die Geschwindigkeit am Innenradius auf das Zuführband abgestimmt sein.
Beratung benötigt?
Alle unsere Kurvenförderer werden individuell gefertigt, um den spezifischen Anforderungen Ihrer Produktionsumgebung gerecht zu werden. Von einer einzelnen Kurve bis hin zu einer komplett neuen Layoutlösung – Kramer & Duyvis steht Ihnen zur Seite.
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